Schmerzen sind ein wichtiger Signalgeber für eine anstehende Neuausrichtung

Um zu wissen, was für dich gut ist, was du brauchst, und um deinen Stresssymptomen zu entfliehen hilft es regelmäßig nach innen zu schauen. Wenn du die Natur magst, aber eigentlich viel zu selten bewusst dort unterwegs bist, solltest du das ab heute ändern.

Ich gebe dir einen Grund, regelmäßige Spaziergänge zur Gewohnheit zu machen.

Es ist erstaunlich, wie viele Gedanken einem durch den Kopf schießen, wenn man erst einmal versucht zur Ruhe zu kommen. Wenn wir uns am Tag keine Zeit für unsere Gedanken nehmen, dann melden sie sich zumeist auf der Bettkannte. Das was wir erleben will auch verarbeitet werden. Vielleicht beschäftigt dich aber auch etwas, worüber du grübelst. Auch diese Gedanken neigen dazu sich dann zu melden. Das ist aber der Zeitpunkt, wo du dich sicherlich gerne von einem viel zu langen und arbeitsreichen Tag erholen möchtest.

Um innerlich zur Ruhe zu kommen nutze einmal die Gelegenheit bei einem Spaziergang deine Umgebung ganz bewusst wahrzunehmen. Beobachte ganz genau alle Details die dir begegnen.

Du wirst dich so besser spüren und neue Energie auftanken können. Die Gedanken lassen sich auch hier nicht einfach abstellen, aber zur Ruhe kommen, indem sie einen anderen Fokus erhalten und du dir die Schönheit des Augenblicks gönnst.

Und dann schau einmal ganz genau hin, was für ein Gefühl über dein Leben dir kommt.

Dein Alltag ist so von Hetze, ständigen Anforderungen und Überforderungen geprägt, dass viele deiner Gedanken und Gefühle in der Zeit gar nicht richtig zum Vorschein kommen können. Es fehlt schlicht weg einfach die Zeit dafür. Meistens zeigt dir wahrscheinlich eher dein Körper, dass es wieder einmal an der Zeit ist deine Situation zu überschauen. Vielleicht macht er das in Form von Rückenschmerzen, Migräne, Magenbeschwerden oder ähnlichen.

Nimm dir die Zeit dich selbst zu spüren!

Mehr Bewusstsein in das eigene Leben zu bringen führt dazu, dass wir nicht selten auch mit Gefühlen in Kontakt treten, die alles andere als angenehm sind. Vielleicht wird dir dadurch bewusst, dass du gerade furchtbar unglücklich bist und dein Leben mehr nach anderen ausrichtest. Möglicherweise  fehlt dir aktuell die Orientierung in deinem Leben. Vielleicht stellst du frustriert fest, dass dein Leben nur noch aus Arbeit besteht und die Freude verloren gegangen ist. Genau so geht es meinen Kundinnen häufig, wenn wir unsere Arbeit starten. Eigentlich wollen sie sich nur ungerne eingestehen, dass sie sich fest gefahren haben. Dass das, was für sie all die Jahre richtig war und Bestand hatte wohl einfach nicht mehr passt, oder sie sich verrannt haben.

Es schmerzt sie. Nicht nur in der Seele, sondern eben auch als Spiegel ihrer Seele in ihrem Körper. Kennst du das auch?

So beschrieb es letztens eine Kundin: Bevor ich deine Hilfe in Anspruch genommen habe, fühlte ich mich ständig ausgebrannt und war nur noch frustriert und hatte mehrfach die Woche starke Schulterschmerzen. Am liebsten wäre ich morgens gar nicht aufgestanden. Mein Alltag war unstrukturiert, ich habe mich ständig verzettelt und Dinge erledigt, die mir in Wahrheit gar keine Freude bereitet haben. Mein Job kam dazu, der für mich eine einzige Qual war. Dadurch, dass ich auch nicht nein sagen konnte, hinterließ bei mir das Gefühl ausgenutzt zu werden. Ich hatte keine Ziele mehr und habe nur noch Berge gesehen, die ich besteigen musste. Mein Selbstwertgefühl war total im Keller.

Viele versuchen immer wieder die Frustration zu ignorieren. Machen weiter wie bisher, arbeiten vielleicht noch härter, um sich selbst nicht spüren zu müssen. Aus Angst den Kurs korrigieren zu müssen. Sich einzugestehen, dass sie gerade wirklich frustriert sind, wo sie doch glücklich und zufrieden sein müssten. Erfolg im Job, Familie, Haus, und trotzdem unzufrieden. Anerkennung ist irgendwie da, und irgendwie doch nicht. Manchmal ist der Grund des Frusts auch gar nicht so richtig zu fassen. Aber ständig sagt der Körper, dass es so nicht weiter gehen kann.

Plötzlich wird es einfach Zeit eine Reflektion der aktuellen Lebensumstände zu machen und genau das bewirkt plötzlich die Chance auf Veränderungen unseres eigenen Lebens.

Und es geht hier nicht immer darum plötzlich alles über Bord zu werfen und sich ein neues Leben zu suchen. Aber es gibt einen Grund, weshalb dein Körper dir diese ständigen Signale schickt. Also frage dich, was er dir sagen möchte.

Gib deinen Gedanken und Gefühlen den entsprechenden Raum, auch wenn du Angst vor dem hast, was da kommen könnte. Nur so findest Du heraus, was du ab sofort willst und was du brauchst.

Wenn du dich aus dem Korsett unserer Gewohnheiten befreien willst, brauchst du mehr Auszeiten und Ruhe. Das erhöht die Wahrnehmungsfülle und -qualität. Also nimm dir wann immer möglich am Tag bewusst die Zeit, um einen kurzen Spaziergang zu machen und deine Gedanken loszulassen und zu schauen, was sich dir zeigen möchte. Was versuchst du gerade zu unterdrücken. Welche Gedanken machen dir Angst? Versuche dich auf sie einzulassen.

Bedenke immer. Nur weil dein Gefühl gerade vielleicht ein schwarz-weiß Bild zeigt, bedeutet es nicht, dass Veränderungen immer gleich radikal sein müssen. Hier gibt es so viele Stellschrauben, um die Lebendigkeit zurück in dein Leben zu bringen und die ständigen Schmerzen in deinem Körper damit abzustellen.

Das Leben ist bunt!

Aber nur du kannst für deine Zufriedenheit sorgen und so leben, wie es für dich stimmig ist!

Bei meiner Kundin war es am Ende eine große Veränderung, denn sie hat für sich einen neuen Job gefunden und ist ihre ständigen Schmerzen endlich los. Zudem sagt sie:  Ich kann plötzlich nein sagen, ohne dass sich Menschen von mir abwenden. Und ich weiß jetzt, dass ich nicht perfekt sein muss.

Was will dir dein Körper sagen? Was ist dein innigster Wunsch? Nimm dir die Zeit dich neu auszurichten.

Hol dir heute noch meinen 15 Schritte Achtsamkeitsplan, wenn du regelmäßig am Leistungslimit bist und dein Leben wieder in Balance bringen möchtest.

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Bildquelle: pixabay.com

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2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Dein Artikel erinnert mich an unser 30-jähriges Abi-Treffen. Ich war die einzige, die keine Rückenschmerzen hatte und noch nie gehabt hatte. Das rief einigermaßen Verwunderung hervor 🙂 Wir haben es absolut verlernt, auf unsren Körper zu hören, denn das ist unangenehm. Was, wenn wir wüssten, unser Job macht uns krank, er ist jedoch gut bezahlt und wir brauchen das Geld? Mühsames kommt da hoch, da ist es eben doch oft einfacher, Rücken- und Schulterschmerzen „auf das viele Sitzen“ zu schieben und einfach weiter zu machen. lg Riccarda

    1. Liebe Riccarda,

      genau so ist es. Die wenigsten erahnen oder wollen sich eingestehen, dass es der Job, die Beziehung, die Lebensumstände es in dem Moment sind, die sie unzufrieden machen. Es tut ja auch weh hin zu schauen. Aber das Leben, was sie haben könnten, ist so viel schöner. In allen Details. Und dafür muss nicht immer alles abgeschnitten werden. Oftmals sind es die Stellschrauben Abgrenzung, Verantwortung, Kommunikation und eben der eigene Perfektionismus, die neu eingestellt werden müssen.
      Wie schön, dass du mit dir im Einklang lebst.
      Liebe Grüße,
      Janine

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