8 Tipps, wie du mit Leichtigkeit dein Aufgabenpensum meistern kannst

Fühlst du dich häufig fremdgesteuert? Viele deiner Alltagstätigkeiten insbesondere wenn du angestellt bist und eine Familie hast unterliegen gewissen zeitlichen Vorgaben. Aber auch selbständig kann es je nach Tätigkeit einiges an Vorgaben geben, die eben über deine Zeit bestimmen.

Ob es nun daran liegt, dass du Terminierungen im Job hast, an die du dich zu halten hast, oder am Nachmittag das Programm mit den lieben Kleinen ansteht, irgendwie bestimmen immer andere über deine Zeit.

Und trotzdem hast du das letzte Wort!

Manchmal kann das alles ganz schön nervig sein, während es dem Tag aber auch eine gewisse Struktur verschafft. Und Strukturen tun den meisten gut. Und wahrscheinlich kennst du das: Je nachdem, ob du eher eine Lerche oder eine Eule bist, hast du einen völlig anderen Biorhythmus und kannst eben nicht einfach zu jeder Tageszeit aus dem Vollen schöpfen. Mein persönliches absolutes Tief des Tages ist einfach zwischen 13:30 und 15:30 Uhr. Da kann ich machen was ich will, ich komme aus dem Gähnen nicht heraus.

In dieser Zeit kann ich selbst kaum wirklich sinnvolle Tätigkeiten ausführen und auch wenn ich dann meine große Tochter schon wieder aus der Betreuung daheim habe, weiß sie, dass mit Mama jetzt nicht viel anzufangen ist. Wir haben mittlerweile einfach eine Kuschelzeit mit Hörspiel eingerichtet.

Wann ist diese Zeit bei dir?

Wenn du versuchst in den Phasen des Tages, wo du einfach völlig müde bist Höchstleistungen zu bringen, handelst du völlig wider deiner Natur. Es ist schlicht weg einfach nicht möglich. Klar, manche Termine lassen sich vielleicht nicht anders legen, jedoch solltest du versuchen in dieser Zeit eben nur leichte Tätigkeiten auszuüben. Auch im Büro lassen sich die Termine und Aufgaben von dir steuern. Kundentermine auf davor oder danach verlegen und ansonsten gerne wenn möglich in dieser Zeit eine Pause einplanen.

Denn mal ganz ehrlich, das kennst du sicherlich auch. Für das was du versuchst in dieser Zeit auf die Beine zu stellen, brauchst du einfach doppelt so viel Zeit. Nur zwei Stunden später rutscht es dir so aus dem Ärmel und fällt dir mehr als leicht. Warum willst du dich also quälen?

Ich kann häufig am besten ab 9 Uhr und ab 16 Uhr effizient arbeiten. An manchen Tagen wenn die Kinder es mal früh ins Bett geschafft haben auch wunderbar am späten Abend. Da laufe ich dann noch einmal zu Höchstleistungen auf. Das ist der Vorteil als Selbständige, dass ich mir die Zeit ziemlich nach meinen Bedürfnissen einteilen kann. Aber auch wenn du angestellt bist, will der Tag sinnvoll strukturiert sein.

Meine Kundinnen erleben es als eine so große Erleichterung endlich ihren Tag nach ihrem persönlichen Rhythmus zu gestalten. Es sich zu erlauben auch mal weniger leistungsorientiert zu arbeiten und trotzdem Ergebnisse zu erzielen. Für mich liegt hier ein großer Teil weiblicher Energie. Sich selbst zu spüren, die Bedürfnisse des Körpers anzuerkennen und ihnen entsprechend zu handeln.

In meinem 15-schritte Achtsamkeitsplan und meinem Newsletter bekommst du noch viel mehr Tipps und Strategien, wie das für dich möglich wird. Du kannst dich hier direkt dafür eintragen und dein Leben mehr in Balance bringen: 15 Schritte Achtsamkeitsplan

Nun noch weitere 8 Tipps von mir, um die Leichtigkeit in deinem Arbeitsalltag zu erhalten

  • Ein genereller Hinweis: Erledige die Dinge, die dringend und wichtig sind zuerst und wenn du noch fit bist, dann hast du sie aus dem Blick
  • Leichte Kost: Wenn du müde und ausgelaugt bist, dann mach die Ablage oder andere Dinge, die dir leicht von der Hand gehen
  • Versuche nicht alles alleine zu lösen, bitte um Hilfe, wenn dir Lösungen nicht auf Anhieb einfallen. Dafür hat man als Angestellte Kollegen und – so hoffe ich für dich – als Selbständige ein Unterstützerteam, wie eine Mastermindgruppe. Meistens reichen kleine Impulse, damit du wieder locker ins Laufen kommst.
  • Daheim: Schaffe Ordnung. Da muss der Kopf nicht mit arbeiten und du kannst die Zeit gewinnbringend für dich nutzen
  • Versuche nicht alles gleich umzusetzen, was du an Ideen im Kopf hast. Die meisten Ideen kommen manchmal, wenn man am wenigsten dafür Zeit hat, oder gerade total erschöpft ist. Führe immer ein Notizbuch mit und schreibe dir alles auf, was dir einfällt. Versuche es entsprechend zu kennzeichnen oder zu markieren, damit du alles schnell wieder findest, wenn du Zeit für die Umsetzung hast.
  • Manches braucht Zeit – du auch! Statt mit schnellen Reaktionen und Antworten Schnellschüsse zu fahren, nimm dir die Zeit die Dinge reifen zu lassen. Ein Gespräch lässt sich fortführen oder wieder aufnehmen und in jedem Fall verschieben. Gönne dir die Zeit, die du brauchst, um das Thema zu überdenken.
  • Es ist wie beim Sport. Der beste Effekt entsteht aus dem Wechsel von Be- und Entlastung. Das bedeutet Muskelaufbautraining und Erholungsphasen. Genau so funktionierst du auch für dich. Durch Pausen oder ruhigere Phasen am Tag, kannst du im nächsten Leistungsschwung optimale Ergebnisse für dich erzielen. Und es gibt doch nichts Schöneres als im Flow zu sein.
  • Binde deine Familie mit ein. Ich finde es wichtig, dass Kinder lernen, dass man nicht immer die top gestylte Mama ist und auch nicht immer fit und leistungsstark. Zeige ihnen wie viel mehr sie durch eine Auszeit erreichen können und vielleicht haben sie ja Lust sich mit auszuruhen, wenn du dir danach bewusst Zeit für sie nimmst. Meine Tochter weiß sich in dieser Zeit oft auch einfach selbst zu beschäftigen.

Finde heraus, wie dein persönlicher Tagesrhythmus ist. Oder nutze ihn noch bewusster, wenn du ihn bereits kennst. Versuche deinen Tag optimal danach zu gestalten und dir in den Phasen, wo gerade nicht viel geht, mehr abzuverlangen als möglich. Klar will man gerne noch mehr schaffen. Den Wunsch kenne ich auch. Aber ich verspreche dir: Genau das wird funktionieren, wenn du die Zeiten dazwischen wirklich weniger machst. Ansonsten bist du in deinen eigentlichen Hochphasen leider bereits an deinen Energiereserven angekommen. Und das will ja keiner!

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Bildquelle: pixabay.com

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6 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebe Janine,

    ich kann dir da nur voll zustimmen! Früher habe ich mich immer vollkommen ausgelaugt, weil ich versucht habe, durchzupowern, egal wie es mir zu dieser Tageszeit gerade ging. Dabei ist ist tatsächlich viel intelligenter, auf den eigenen Rhythmus zu hören.
    Manchmal lege ich mich sogar eine Stunde hin, wenn ich mittags richtig erschöpft bin. Mit diesem Prinzip schaffe ich es mittlerweile, sehr viel mehr zu erledigen, ohne mich auszulaugen. 😉

    Alles Liebe,
    Marie

    1. Liebe Marie,

      eine tolle Entwicklung, die du da für dich gemeistert hast. Ich brauche auch 2x in der Woche Mittags einfach einmal eine Runde Schlaf, die mich am Ende wie neu geboren fühlen lässt. Das ist zu einem festen Ritual geworden und an den Tagen kann ich dann auch meistens auch nicht ohne. Wunderbar, dass du ebenfalls für dich erkannt hast, so am Ende viel leistungsfähiger zu sein. Genau darum geht es doch. Kraft zu schöpfen für das, was einem besonders wichtig ist und am Herzen liegt.
      Alles Gute für dich.
      Deine Janine

  2. Liebe Janine, ich stelle fest, dass sich meine Hoch- und Renerierungszeiten mit den Jahren geändert haben. Es fiel mir zwar nie schwer, zur Not zeitig aufzustehen und wenn es sein musste, habe ich auch bis Mitternacht durchgearbeitet.

    Aber nun bin ich am Abend müde, da geht nix mehr. Wenn es sein muss, sitze ich allerdings um 4 Uhr morgens an meinem Schreibtisch, zwar mit gemäßigter Begeisterung, aber doch. Gerade jetzt ist so eine Zeit. Ich liege mit meinem Beziehungsratgeber „Liebe & Alltag“ in den letzten Wehen, das treibt mich öfters früher aus dem Bett. lg Riccarda

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